Individuelle_kueche

individuell statt individualisiert

Die Sehnsucht nach einer zeitlos guten Küche, ästhetisch erhaben über dekorative und minimalistische Moden + aus guten Materialien lässt gelegetlich die Frage aufkommen, ob nicht die Frankfurter Küche von 1926 nachgebaut werden sollte. Ein Nachbau würde jedoch bedeuten die Fehler der alten Küche mitzunehmen und den technologischen Fortschritt zu ignorieren. Eine einigermaßen gleiche Anmutung würde bedeuten eine Symbolik zu schaffen, wie sie nie beabsichtigt war.

Wir besinnen uns lieber auf die Tugenden der Frankfurter Küche: Die Fragestellung nach einer radikalen Verbesserung: Ob in ergonomischer oder ästhetischer Sicht. Nur mit einem Unterschied: Die Protagonisten von 1926 konnten noch den Raum mitplanen, wir hingegen müssen der Raum akzeptieren, können aber auch Lebensgewohnheiten berücksichtigen. Beides macht jede Küche zu einem Unikat.

Betrachtet man die Herausforderung einer perfekten Küche heute, so denkt man nicht in Dekofronten, sondern besinnt sich auf die Funktionen: Beispielsweise im Gaskochfeld setzen wir auf ein Wannensystem und bauen die Küche von innen nach aussen auf. Wir verzichten auf Holzwerkstoffe und setzen auf Edelstahl, gemäß unserem Motto: Gutes Material zum guten Design.

Die beiden konzeptionellen Ansätzes sind die linearküche und die modulküche.