Die Frankfurter Küche macht Appetit auf Neues, seit 1926!

Wie die moderne Küche auf die Welt kam:

Als Ernst May 1925 zum Frankfurter Stadtbaurat berufen wurde, konnte er weitreichende administrative und gestalterische Freiheiten durchsetzen. Die Forderung war jedoch nicht minder als das Wohnungproblem einer Stadt zu lösen, nebst der dazugehörigen Infrastruktur von Kindergärten bis zu Friedhöfen.

May entstammte einer kaufmännischen Familie, die sein Studium der freien Kunst verhindert hatte und er daher als Kompromiss Architekt und Stadtplaner geworden war. Zeichenstift und Skizzenblock waren sein stetiger Begleiter. Gestalterisch ging May an die Frage heran und lieferte: 15.000 Wohnungen in 5 Jahren. Der Verzicht auf gewöhnliche Lösungen des Handels bewirkte in der Summe eine Kostensenkung und eine Qualitätssteigerung gleichermaßen. So wurden erstmals in der Geschichte Türzargen nicht aus Holz, sondern aus Stahlblech gefertigt, was heute weltweit Standard ist.

Die größte Wirkung entfaltete die Frankfurter Küche. Keine repräsentativen Küchenbuffets mehr, sondern eine ganzheitliche Laborküche mit künstlerischer Perfektion. Schiebetüren, Schütten und vor allem flächenbündige Türen kennzeichnen den Entwurf. Bedauerlicherweise wurde in Metall nur eine Kleinserie ausgeführt, zu hoch waren für die Serie damals die Kosten für rostfreien Stahl und Aluminium, immerhin wurden stark beanspruchte Teile damit ausgestattet.

Im Rahmen der Traditionspflege engagiert sich 8linden in der Ernst-May-Gesellschaft und wurde vom Museum Angewandte Kunst Frankfurt beauftragt an deren Restaurierungsprojekt Frankfurter Küche mitzuwirken.

Keine Ikone, sondern ein Ansporn

Natürlich gibt es immer wieder Solche, die gewöhnliche Küchenschränke blau anmalen und ein bischen was vom Nimbus der Frankfurter Küche mitnehmen wollen.

Es gibt aber immer wieder Pioniere, welche in die DNA der historischen Küche blicken und am Maßstab ihrer Zeit arbeiten: Beispielsweise der Konstrukteur Werner Sell, der nach 1945 ausgefeilte Küchen produzierte oder den Architekten Paul Posenenske, der in den 1960er Jahren in Frankfurter Studentenwohnheime Y-förmige Kücheninseln aufstellen ließ.

In allen Fällen stand und steht Stahl als Werkstoff am Anfang, und den Entwurf kennzeichnet seine Möglichkeit es zu bearbeiten. Daher wurden bei Gründung von 8linden in Frankfurt Metallverarbeitungsmaschinen angeschafft.

 

 

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